Walking Safari in Botswana: Was ein Wilderness Trail wirklich bedeutet

    Walking Safari in Botswana: Was ein Wilderness Trail wirklich bedeutet

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    319+ Reisendeseit 2011

    Vom einstündigen Busch-Walk bis zum mehrtägigen Trail: Was Dich erwartet, wie sicher es ist und wie Du Dich vorbereitest.

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    Von Sebastian Canaves·Zuletzt aktualisiert am

    Eine Walking Safari ist das ehrlichste Wildniserlebnis, das Botswana zu bieten hat — wird aber online kaum richtig erklärt. Hier erfährst Du den Unterschied zwischen kurzem Busch-Spaziergang und mehrtägigem Wilderness Trail, wie Sicherheit mit ausgebildeten Trails Guides funktioniert, wie fit Du sein musst, was Du packst und wie Sicherheit zu Fuß funktioniert.

    Busch-Spaziergang vs. Wilderness Trail — der entscheidende Unterschied

    Wenn von „Walking Safari“ die Rede ist, meinen die meisten Anbieter einen ein- bis zweistündigen Busch-Spaziergang als Ergänzung zur Pirschfahrt. Schön — aber etwas völlig anderes als ein mehrtägiger Wilderness Trail. Beim Trail wanderst Du über mehrere Tage durch die Wildnis, trägst leichtes Gepäck und schläfst in einem mobilen Trailcamp, das täglich mitzieht.

    Der Unterschied ist nicht graduell, sondern grundsätzlich: Statt zwischendurch auszusteigen, lebst Du im Rhythmus der Natur. Du stehst mit dem Licht auf, gehst, wenn die Luft kühl ist, ruhst in der Mittagshitze und schläfst unter freiem Himmel. Genau das machen wir auf unserem Wilderness Trail im Khwai.

    Erfahrene Trails Guides — und warum Sicherheit zuerst aus Wissen kommt

    Auf unseren Wilderness Trails sind je nach Gruppengröße meist zwei ausgebildete Trails Guides dabei, die die Gruppe führen. Sie tragen bei den Walking Safaris immer ein Gewehr — meist im Kaliber .458 Win Mag. Die Waffe ist dabei die letzte Rückversicherung, nicht der erste Gedanke.

    Denn echte Sicherheit entsteht zuerst durch Wissen, Vorsicht und das richtige Verhalten: Erfahrene Guides lesen das Verhalten der Tiere, halten Windrichtung und Distanz im Blick, gehen leise und vermeiden Situationen, die eskalieren könnten, von vornherein. Die beste Verteidigung ist, gar nicht erst in eine brenzlige Lage zu geraten. Das verlangt Demut: Wir sind hier Gäste, keine Eroberer.

    Wie fit muss ich sein? Ehrliche Antworten

    Du musst kein Extremsportler sein, aber durchschnittlich fit und gesund. Realistisch bewegst Du Dich mehrere Stunden täglich in der Hitze, über unebenen Boden, mal durch Sand, mal durch hohes Gras. Das Tempo ist gemächlich — Beobachten, nicht Strecke machen — aber die Summe aus Hitze, Sonne und Konzentration fordert.

    Was hilft: gute, eingelaufene Wanderschuhe, Trittsicherheit und die Bereitschaft, früh aufzustehen. Wir gehen in kleiner Gruppe und passen das Tempo an. Wer regelmäßig spazieren oder wandern geht, ist gut vorbereitet.

    Spuren lesen — was ein Guide sieht und Du nie sehen würdest

    Der vielleicht schönste Teil einer Walking Safari: Du lernst, die Wildnis zu lesen. Ein erfahrener Guide erkennt an einem Abdruck im Sand, welches Tier vor wie langer Zeit hier war, in welche Richtung es zog und ob es ruhig oder gehetzt war. Frischer Dung, geknickte Halme, Alarmrufe von Vögeln, eine bestimmte Stille — all das erzählt eine Geschichte.

    Zu Fuß wird der Busch zum offenen Buch. Plötzlich bemerkst Du Termitenbau-Architektur, Heilpflanzen, Insekten — die kleinen Dinge, an denen ein Fahrzeug achtlos vorbeirollt. Genau das macht das Erlebnis so intensiv.

    Was Du mitnimmst — und was das Camp stellt

    Auf einem Wilderness Trail zählt jedes Gramm. Das gute: Das schwere Equipment wird gestellt. Bei unserem Trail sind Schlafsack, Isomatte, Biwaksack, Campingstuhl, Geschirr und die Trail-Verpflegung inklusive — Du trägst nur Deine persönlichen Dinge in einem leichten Rucksack.

    Sinnvoll sind: feste, eingelaufene Wanderschuhe, gedeckte, leichte Kleidung in Naturtönen (kein Weiß, kein Knallrot), eine Kopfbedeckung, Sonnen- und Mückenschutz, eine wiederbefüllbare Trinkflasche, eine Stirnlampe und ein kleines Fernglas. Mehr dazu in unserer Reisevorbereitung.

    Tiere, denen Du zu Fuß begegnen kannst

    Zu Fuß erlebst Du die Tierwelt aus einer demütigen Perspektive — auf Augenhöhe, mit allen Sinnen, immer mit Respektabstand. Große Tiere beobachten wir lieber aus der Distanz; die Magie liegt oft in den kleinen Dingen am Boden. Garantien gibt es nie.

    mehrtägig
    Trail-Format
    gestellt
    Equipment
    max. 8
    Gruppe
    Elefanten
    Elefanten
    Giraffen
    Giraffen
    Wildhunde
    Wildhunde
    Löwen
    Löwen
    Leoparden
    Leoparden
    Geparden
    Geparden
    Zebras
    Zebras
    Flusspferde
    Flusspferde

    Die Wildnis zu Fuß

    Walking Safari zu Fuß im Khwai-Schutzgebiet
    Walking Safari zu Fuß im Khwai-Schutzgebiet
    Mobiles Trailcamp in der Wildnis
    Mobiles Trailcamp in der Wildnis
    Mokoro-Fahrt im Khwai
    Mokoro-Fahrt im Khwai
    Pirsch im Khwai-Gebiet
    Pirsch im Khwai-Gebiet
    Sternenhimmel über dem Trailcamp
    Sternenhimmel über dem Trailcamp

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    SC
    Sebastian Canaves
    Gründer von Off The Path
    Sebastian Canaves ist Gründer von Off The Path und seit über einem Jahrzehnt im südlichen Afrika unterwegs. Er ist ausgebildeter Nature & Trails Guide und hat jahrelange Erfahrung im Busch des Okavango-Deltas — er kennt die Wildnis nicht nur als Reisender, sondern hat gelernt, Spuren zu lesen, Tierverhalten zu deuten und sich zu Fuß sicher im Busch zu bewegen. Er reist am liebsten dort, wo Wildnis noch Wildnis ist — und schreibt so ehrlich darüber, wie er selbst informiert werden möchte: ohne Hochglanz-Versprechen, dafür mit echten Erfahrungen.

    Erlebe die Wildnis zu Fuß

    Unser Wilderness Trail im Khwai bringt Dich mehrere Tage zu Fuß durch echtes Wildnisgebiet — mit mobilem Trailcamp und Mokoro.

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